Thorland-Kurzinformation

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Dieser Artikel enthält Dinge die jemand der das Thorland nur vom Hörensagen kennt oder nur kurz z.B. im Rahmen einer Handelsreise dort war über Land und Leute wissen könnte. Spielern ausländischer Charaktere auf unseren Cons soll damit eine bessere Vorbereitung ermöglicht werden. Selbstverständlich erwartet niemand, dass ein Fremder alle hier festgehaltenen Dinge weiß.

Weitere, tiefergehende Fragen zu einzelnen Punkten beantwortet die Orga jedes Thorlandcons auf gesonderte Anfrage natürlich gern.

Geografie

Lage des Thorlandes relativ zu anderen Larpländern
Detaillierte Karte des Landes (Aushang im Drachenkeller)

Das Thorland ist ein kleines Land südlich von Sembia und dem Federntal. An der Meeresküste im Süden liegt die Hafenstadt Dubi, von wo aus man per Schiff nahezu überall hingelangen kann, insbesondere in die Ost- und Mittellande. Die zweitgrößte und wichtigste Stadt ist Neusiedel im Norden, Hauptstadt und Regierungssitz.

Das Klima ist gemäßigt und maritim (vergleichbar mit Deutschland). Das Küstengebirge, welches sich parallel zur Meeresküste erstreckt, ist ein Mittelgebirge mit Höhen unter 1000 m. Der größte Teil des Landes besteht aus Hügelland und fruchtbaren Ebenen.

Land und Leute

Das Land ist vergleichsweise dünn besiedelt und sehr ländlich geprägt, das heißt die Mehrheit der Leute sind Bauern, Viehzüchter oder anderweitig in der Landwirtschaft verankert. In den beiden Zentren Neusiedel und Dubi haben sich jedoch auch klassische städtische Strukturen gebildet. Im Küstengebirge wird seit einiger Zeit Bergbau betrieben.

Die Bevölkerung besteht zum überwiegenden Teil aus Menschen, nur gelegentlich trifft man Elfen oder Zwerge (die dann meistens Reisende sind). Die Leute sind als sehr friedfertig und zuweilen etwas hinterwäldlerisch bekannt, gleichzeitig sind sie aber auch selbstbewusst und bereit, ihre Freiheit wenn nötig zu verteidigen. Thorländer gelten als sehr gastfreundlich, Standesunterschiede spielen in ihren Köpfen nur eine geringe Rolle.

Auch wenn vorher schon einige Leute hier lebten, begann die großflächige Besiedelung des Landes erst vor ca. 160 Jahren (6-7 Generationen). Alle Bewohner sind Einwanderer oder deren Nachkommen und die meisten sind sich ihrer urspünglichen Wurzeln noch bewusst.

Politik und Wirtschaft

Ein Kyrenethaler - der thorländische Goldersatz

Staatsoberhaupt des Thorlandes ist ein Freiherr, der allerdings kein Adliger ist sondern sich als Erster unter Gleichen bezeichnet. Adel im eigentlichen Sinne gibt es im Thorland nicht, ebenso kein Lehnswesen und keine Leibeigenschaft. Jeder Thorländer ist ein freier Mann (bzw. Frau).

Das Land lebt maßgeblich vom Außenhandel, berühmte thorländiche Exportwaren sind zum Beispiel Kupfer und Met. Im Thorland verwendet man Kupfer- (Schillinge) und Silbermünzen (Thaler), wobei man vor allem in ländlichen Gegenden auch viele Geschäfte über Tauschhandel abwickeln kann. Goldmünzen sind selten und wertvoll, doch gibt es mit dem Kyrenethaler eine (auch im Ausland meist geschätzte) besonders große und hochwertige Silbermünze als Goldersatz.

Ausländisches Geld wird zuweilen nicht oder nur zu sehr schlechten Tauschkursen angenommen.

Religion

Hauptreligion ist der Glaube an die Sieben Göttinnen, wobei im Thorland nur drei dieser Kirchen ernsthaften Einfluss haben:

Moira
Göttin der Weisheit, der Wahrheit, der Gerechtigkeit, der Wissenschaft, der Herrschaft und der Magie
Kyrene
Göttin der Reisenden, des Handels, des Handwerks und der Seefahrt
Myriel
Göttin der Fruchtbarkeit, der Heilung, des Ackerbaus, der Viehzucht und der Geburt

Außerdem existiert eine Gemeinschaft namens Orden des siebengöttlichen Gleichgewichts, die alle sieben Göttinnen gleichberechtigt verehrt. Ihre Anhänger trifft man sehr häufig im ganzen Land.

Thorländer sind gegenüber fremden Religionen im Allgemeinen sehr tolerant, insbesondere bei Ausländern.

Sonstiges

  • Unzählige Geschichten erzählen von blutrünstigen Wilden namens Fomori, welche in einer abgelegenen Gegend des Thorlandes leben. Einige davon sind auch im Ausland bekannt. Man sagt, Fomori kleiden sich vorwiegend in dunkle Felle und rauben kleine Kinder und Jungfrauen um sie ihren düsteren Göttern zu opfern.
  • Eine über die Landesgrenzen hinaus bekannte Taverne ist der Drachenkeller.